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cidade / city / cité (1963 / 2003)

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© Augusto de Campos. “cidade / city / cité” (1963) aus dem CD-ROM Clip-Poemas 1997-2003, Beilage zum Buch Não (São Paulo: Editora Perspectiva, 2003).

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Augusto de Campos ist Dichter, Übersetzer, Essayist, Literatur- und Musikkritiker. 1951 erschien sein erster Gedichtband, O rei menos o reino. 1952 gründete er zusammen mit seinem Bruder Haroldo de Campos und Décio Pignatari die Literaturzeitschrift Noigandres sowie die gleichnamige Dichtergruppe, Ausgangspunkt der konkreten Poesie in Brasilien. 1956 war er an der Organisation der ersten nationalen Ausstellung für konkrete Kunst (in den Bildenden Künsten und der Lyrik) beteiligt, die im Museum für Moderne Kunst in São Paulo stattfand. Später wurden seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und sind auch in internationalen Anthologien vertreten, darunter Concrete Poetry: an International Anthology, herausgegeben von Stephen Bann (London 1967) oder Concrete Poetry: a World View, herausgegeben von Mary Ellen Solt (University of Bloomington, Indiana, 1968). Zu seinen Werken zählen die Gedichtbände viva vaia (1979), despoesia (1994), não (2003) und outro (2015) sowie die in Zusammenarbeit mit Julio Plaza geschaffenen Buch-Objekte poemóbiles und caixa preta, erschienen 1974 und 1975. Er übersetzte ins brasilianische Portugiesische Autoren wie die altprovenzalischen Trobadours, Anna Achmatowa, Dante Alighieri, Alexander Blok, Lord Byron, Jorge Luis Borges, Guido Cavalcanti, Hart Crane, e.e. cummings, Emily Dickinson, John Donne, Paul Fleming, Friedrich Hölderlin, Arno Holz, Gerard Manley Hopkins, Sergej Iessenin, James Joyce, Quirinus Kuhlmann, Wladimir Majakowski, Ossip Mandelstam, Christian Morgenstern, Boris Pasternak, Ezra Pound, Rainer Maria Rilke, Arthur Rimbaud, Angelus Silesius, Kurt Schwitters, Gertrude Stein, Wallace Stevens, August Stramm, Dylan Thomas, Paul Valéry, William Butler Yeats, Marina Zwetajewa, und und hatte dadurch einen tiefgreifenden Einfluss auf den Kanon der zeitgenössischen Lyrikergenerationen in Brasilien.