Gelebte Übersetzung
Journal zur Übersetzung von Allzumenschliches von Catherine Meurisse
Aristoteles als begnadeter Werbetexter, Kant als Karaokefan, Rousseau, der bei seiner Suche nach der Natur den Wald in Brand setzt – äußerst humorvoll nimmt Catherine Meurisse in ihrem Comic Allzumenschliches berühmte Philosoph·innen aufs Korn. Bei der Übertragung ins Deutsche findet Lilian Pithan ihren „funny bone“, um die vielgestaltigen Wortspiele des Originals nachzubilden, und nimmt wieder Kontakt mit Lektüren aus ihrer Pariser Studienzeit auf.
Flüchtiger Humor
Journal zur Übersetzung von Everyday Escape von Shouichi Taguchi
Shouichi Taguchi nimmt uns in insgesamt vier Bänden seiner Manga-Serie Everyday Escape mit auf die Prokrastinations-Abenteuer einer Manga-Zeichnerin und ihrer arbeitslosen Mitbewohnerin. Zum Erscheinen des finalen Bandes auf Deutsch schildert Übersetzerin Verena Maser, welche Herausforderungen das Übersetzen japanischen Humors stellt und wie sie die Bezüge zur japanischen (Pop)kultur so übersetzt, dass sich auch das deutschsprachige Lesepublikum einen Reim drauf machen kann.
So exotisch wie China und so amerikanisch wie das FBI
Übersetzungsjournal zu Richard Ford, „Be Mine“ / „Valentinstag“
Frank Heibert hat mit „Valentinstag“ – der neue (und letzte) Roman rund um Frank Bascombe – sein siebtes Richard Ford-Buch übersetzt. Im TOLEDO-Journal berichtet Heibert vom Bascombe‘schen Hang zu schrägen Humor und wie man diesen übersetzt, von seiner eigenen Beziehung zu diesem eigensinnigen US-amerikanischen Jedermann, und warum auch ein US-amerikanischer Gegenwartsroman ein Glossar brauchen kann.
Weiße Haie, schwarze Schafe.
Journal zur Übersetzung des Romans Phone von Will Self
Mit viel Humor beschreibt Gregor Hens wie er „acht Jahre im Stollen der Selfschen Wörtergrube geschuftet“ und sich durch den unübersetzbaren Cockney Rhyming Slang gekämpft hat. Mit zahlreichen Anekdoten zum Übersetzungswahnsinn, von „deep googling“ bis hin zu Versen von W.H. Auden und T.S. Eliot: Das Journal bietet einen einmaligen Tauchgang in Will Selfs und Gregor Hens‘ gemeinsames Universum.
Ein Übersetzungsroadtrip.
Dreistimmiges Journal zur Übersetzung des Romans Töchter von Lucy Fricke
Ein Journal, dem Roman angemessen, als literarischer Roadtrip; eine temperamentvolle, witzige Chronik des Ringens um die bestmögliche Verwandlung einer Geschichte, eines Erzähltons, einer Stimmung in eine andere Sprache.