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#Theater
Journale

Übersetze mich, bevor ich schreibe

Theater (vor)übersetzen. Ein Podcast

Julie Tirard

Anlässlich einer gemeinsamen Übersetzungsresidenz mit der Theaterautorin Ivana Sokola denkt Julie Tirard darüber nach, was es bedeutet, einen Text erneut zu öffnen. Es folgt eine schwindelerregende Liste von Fragen: Was wäre, wenn die Übersetzung schon begonnen würde, bevor der Text überhaupt fertig ist? Was wäre, wenn wir die Texte direkt in zwei Sprachen erschaffen würden, statt sie zu übersetzen? Was wäre, wenn es kein Original mehr gäbe? Antworten in drei Podcastfolgen.

Journale

Traduis-moi avant que je t’écrive…

Julie Tirard

À l’occasion d’une résidence commune avec Ivana Sokola, Julie Tirard s’interroge sur les conséquences de rouvrir le texte. S’ensuit une liste de questions vertigineuse: Et si la traduction arrivait avant même que le texte soit écrit ? Et si, au lieu de traduire les textes, on les créait directement dans les deux langues ? Et s’il n’y avait plus d’original ? Réponse en 3 épisodes.

Journale

Dreigroschenjournal

Alexandre Pateau

Was heißt Übersetzen, wenn sich zur Anstrengung der poetischen Wiedergabe eines Textes die vielfachen Zwänge der gesungenen Prosodie gesellen? Alexandre Pateau hat lange Monate in der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht und Kurt Weill zugebracht und für L’Arche éditeur eine kritische Neuausgabe des Werks auf Französisch herausgebracht. Parallel dazu bereitete er den Text für Thomas Ostermeiers Neuinszenierung der Oper an der renommierten Comédie-Française in Paris vor. Ein TOLEDO-Übersetzungsjournal, begleitet von zahlreichen Klangbeispielen, die den Leser·innen leicht ein paar Ohrwürmer bescheren könnten ...

Journale

Erinnerung an die Gegenwart

Journal zur Übersetzung von Der Mensch außer sich von Valère Novarina

Leopold von Verschuer

In der Form eines Reisetagebuchs nimmt der Übersetzer, Schauspieler und Regisseur Leopold von Verschuer uns sowohl mit in die Tiefenschichten seines nun bereits 25 Jahre währenden Abenteuers der unmöglichen Übersetzung des französischen Sprachkünstlers Valère Novarina – Novarina gibt der französischen Sprache eine Dinglichkeit wieder, die sie seit Rabelais verloren hat – als auch in seine detektivische Recherche zur Übersetzung einer gewaltigen Aufzählung von dialektalen Gebirglerspitznamen aus der Haute-Savoie. Wenn Sprechen Handeln ist und die Sprache das eigentliche Fleisch des Menschen, dann gilt es hinabzusteigen in die geologischen Tiefenschichten auch der Zielsprache. Denn Übersetzer·innen sind „Erdarbeiter der Sprache“.

TALKS

„Mir brennt das Wort im Körper“

Gender, Übersetzung und Zensur im zeitgenössischen chinesischen Theater

Zhijun Yang

Die Rolle der Frauen – sei es als Autorinnen, Regisseurinnen oder Schauspielerinnen – ist in China bis heute ein Tabuthema. Zhijun Yang berichtet von den Bestrebungen der Zensur, alles Weibliche aus Texten zu herauszustreichen und von den Hürden, die sich auftun, wenn Stücke radikal feministischer Dramatikerinnen in China auf die Bühne gebracht werden sollen.

TALKS

Berührung mit der Bühne

Charlotte Bomy & Lisa Wegener

»Wir glauben, dass wir mit dieser Vermittlungsarbeit einen Prozess der Hinterfragung anstoßen können – einen Prozess, den wir nur zu gut kennen, weil wir ihn selbst durchlaufen haben, ohne behaupten zu können, irgendwie fertig oder irgendwo angekommen zu sein. [...] Wir brauchten ein Format, das über die bloße Veröffentlichung eines Buches hinausgeht, wir brauchten die Theaterbühne, um unsere Berührungsängste zu überwinden.«

TALKS

In Touch with the Stage

Charlotte Bomy & Lisa Wegener

» We realised that we would not be able to go it alone and that we needed a format that included staged readings, panels, a workshop, and an intense exchange between the French-language authors and their translators, directors, and actors in a German-language context. We needed a format that went beyond simply publishing a book, we needed the stage to overcome our Berührungsängste, our fear of touch. «

Cities

„Im Theater gehört uns eine Übersetzung nur ganz kurz“

Im Gespräch mit Jaime Arrambide

Carla Imbrogno

Jaime Arrambide übersetzte mehr als dreißig szenische Texte zeitgenössischer europäischer Dramatikerinnen und Dramatiker ins Spanische. Im Interview mit Carla Imbrogno spürt er den Anfängen und Entwicklungen der Theaterübersetzung in Buenos Aires nach und spricht über die spezifischen Ansprüche an eine Übersetzung für die Bühne.