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#Lyrik
Journale

Joséphine Bacon, Nomadin der Tundra & Bewohnerin der Stadt

Jennifer Dummer & Andreas Jandl

Über den notwendigen Luxus, mit vier Ohren und vier Augen zu übersetzen – und wie dieses Verfahren den poetischen Sinn erhitzt, gerade bei so kurzen und dichten Texten wie den Gedichten der Grande Dame der indigenen Dichtung Québecs Joséphine Bacon. Das Journal beleuchtet, was es konkret heißt, Schlüsselbegriffe aus dem Leben der Innu sensibel zu übertragen und eine Sprache durch Übersetzung am Leben zu erhalten.

Journale

Den Staub zum Tanzen bringen.

Irmela Hijiya-Kirschnereit

Eine der bedeutendsten Autorinnen Japans, die in ihren provokanten Werken immer wieder das Allgemeine im Persönlichen reflektiert. Im TOLEDO-Journal begleiten wir die Übersetzerin bei ihren Tauchgängen in Kalamitäten und flirrenden Tanz, Echo-Ebenen und michiyuki (lyrische Pilgerbeschreibungen).

Journale

Die ganze Küche ist heute gut drauf.

Norbert Hummelt

Wie übersetzt man aus einer Sprache, die man kein bisschen versteht? Wieso greift man zu Reimen, obwohl das Original darauf verzichtet? Und wie schmecken Churchkhela? Norbert Hummelt nimmt uns mit auf eine persönliche und sinnlich-kulinarische Reise: Das Journal liefert uns viele Einblicke in die poetischen Traditionen Georgiens sowie Zutaten und Rezepte zum Nachdichten.

Journale

Keine Kunst …

Steffen Popp

Steffen Popp lässt uns teilhaben am »Re-Enactment« seiner erneuten Materialsichtung und gräbt sich noch einmal hinein in die genial verflochtenen Verse des amerikanischen Autors Ben Lerner. Und plötzlich stehen wir vor assoziativen Soundskulpturen, naturwissenschaftlichen Phänomen, optischen Wellenbewegungen oder mal eben mitten im Maschinenraum eines Sonetts.

Journale

TRANSLATION GAMES.

Anna Luhn & Lena Hintze

Im März 1969 treffen sich die Dichter Octavio Paz, Jacques Roubaud, Edoardo Sanguineti und Charles Tomlinson in einem Pariser Hotelkeller zu einem Akt kollektiver Autorschaft. Ausgehend von der Form des ‚renga‘, eines traditionellen japanischen Kettengedichts, erschaffen sie in fünf Tagen »Renga« (Gallimard, 1971) – 27 Sonette, in denen das Spanische, Französische, Englische und Italienische sich vermischen, verschwimmen, in- und untereinander übersetzen. Translation Games nimmt diese literarische Versuchsanordnung, das Spiel zwischen den Sprachen und Formen auf und transponiert es in die Gegenwart.

TALKS

Gedichte Übersetzen als Berührungsfeier / wie wider besseres Wissen

Steffen Popp

»Von all der Berührerei – warum nur steckt Rührei darin? – abgeleitete Malaisen, die beim Übersetzen das Haupt heben und gern schlaflose Nächte bereiten, lassen sich bereits an dessen Oberflächen besichtigen, und wo man tiefer hinabsteigt, nehmen sie eher noch zu.«

TALKS

Cluster, leaps, agenda.

Tomás Cohen

»I think we should work towards a future in which translation is acknowledged as the blood-flow of cultural exchange and that its actors, the translators, become ever more evident and relevant in society.«

TALKS

Cluster, Sprünge, Plan

Tomás Cohen

»Wir müssen auf eine Zukunft hinarbeiten, in der die Übersetzung als Blutkreislauf des kulturellen Austauschs anerkannt ist und die dabei Handelnden, die Übersetzerinnen, in unserer Gesellschaft immer sichtbarer und wichtiger werden.«

TALKS

Mit den Füßen dort landen, wo man noch nie zuvor war

Douglas Pompeu

»Denn das ist meine größte Angst bei der Übersetzung: dass mein Text im Akt der Übersetzung, die Art und Weise, wie er meine Lektüre beeinflusst und mich verändert hat, transparent und letztlich unsichtbar wird.«

TALKS

Aterrissar os pés onde nunca havia pisado antes

Douglas Pompeu

»Pois este sim é o meu maior medo na tradução: de no ato tradutório tornar meu texto, a forma como ele afetou minha leitura e me deslocou, transparente e invisível.«

TALKS

Ein neues Lied, ein besseres Lied – Mit Gedichten übersetzen

Judith Zander

»Mit dieser Haltung kommt man jedoch weder dem Weltfrieden noch einer guten Übersetzung näher, und beide hängen meiner Meinung nach unmittelbar zusammen. Denn die ganze Idee der Übersetzung an sich, auch als das, was man einstmals mit Völkerverständigung bezeichnete, wird ad absurdum geführt, wenn die Voraussetzung für sie ist, dass sich Autorin und Übersetzerin (männliche Form stets mitgemeint) möglichst ähnlich sein müssen (wobei sich noch die Frage stellt, was Ähnlichkeit eigentlich ist).«

TALKS

Eine schwindelerregende Berührung

Marina Skalova

»Die ganze Schwierigkeit, aber auch die Schönheit der Übersetzung rührt daher: Das Andere als Anderes zu respektieren, ein tiefgreifendes Verständnis seiner lyrischen Sprache zu erwerben, um sie in dem gleichen Moment, in dem man sie webt, wie eine zweite Haut überzustreifen.«

TALKS

Berührungslust

Alexandre Pateau

»In der Übersetzung poetischer Texte ist es oft weniger die Angst vor Berührung, die den Akt der Neuschöpfung lenkt, als vielmehr das Verlangen danach.«

TALKS

Berührungslust

Alexandre Pateau

Berührungsangst. En traduction poétique, plutôt que la « peur du contact », c’est souvent le désir de toucher qui préside à l’acte recréateur.

TALKS

Berührungslust

Alexandre Pateau

»Berührungsangst. In poetry translation, it is less the fear of contact than the desire to touch that prevails in the act of re-creation.«